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Wieso hat ein Film meinem Kind nicht gefallen?


Um tatsächlich die Vielfalt der Filme gewährleisten zu können, die ein zentraler Bestandteil des pädagogischen Konzepts der Zauberlaterne darstellt, zeigt die Zauberlaterne Filme aus allen Epochen, fast allen Genres und von unterschiedlicher Technik. Die Filmauswahl wird von Fachpersonen der Filmbildung und der Filmsensibilisierung sorgfältig gemacht, um der Sensibilität der Kinder Rechnung zu tragen.

Die Filmprogrammation von Qualität beinhaltet manchmal auch Filme, die auf den ersten Blick «anspruchsvoll» erscheinen (Sprachniveau, Rhythmus, Thematik etc.). Die Zauberlaterne nimmt Kinder ernst und mutet ihnen mittels Filmen auch die grossen Emotionen des Lebens zu.

Darüber hinaus werden alle von der Zauberlaterne programmierten Filme gezielt mit pädagogischem Material vorbereitet. Konkret handelt es sich dabei um eine Klubzeitung, die den Kindern nach Hause geschickt wird, einem 15-minütigen Gespräch mit dem/der Moderator/in, welche/r die Kinder im Kinosaal empfängt und schliesslich einer szenischen Einführung durch drei Schauspieler/innen, in der allfällige schwierigen oder problematischen Momente vor der Vorstellung aufgenommen und erklärt werden. Diese vorbereitende Begleitung bietet den Kindern Mittel und Wege, um den Film geniessen zu können, ohne von zu starken Emotionen überwältigt zu werden. Im Kinosaal sorgen «Kinobegleiter/innen» für das Wohlbefinden und die Sicherheit der Kinder während der gesamten Vorstellung. Sie sind in der Lage, Kinder zu beruhigen oder zu trösten, die dies benötigen.

Trotz aller Sorgfalt bei der Begleitung und Vorbereitung der Kinder, hat jedes Kind gemäss seiner persönlichen Erfahrung eine eigene Sensibilität, und die einzigen wirklichen Experten, die in der Lage sind, Reaktionen der Kinder auf die präsentierten Filme vorauszusehen, sind zweifellos die Eltern. Die Zauberlaterne vertritt eine besonders vorteilhafte Preispolitik (9 Filmvorstellungen und Klubzeitungen zum Preis von etwa drei Kinoeintritten zum regulären Tarif), damit die Eltern die Möglichkeit haben, ihr Kind zur einen oder anderen Vorführung nicht zu schicken, wenn der Film dem Kind vermutlich nicht entsprechen wird.

Ausserdem bietet die Zauberlaterne seit 2016 Vorstellungen der Kleinen Laterne an, ein Angebot, das der Sensibilität der jüngsten Kinder besonders Rechnung trägt. Zu den Vorstellungen der Kleinen Laterne kommen die Kinder in Begleitung ihrer Eltern, Grosseltern oder älteren Geschwister.

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