«James und der Riesenpfirsich» mischt gekonnt Realaufnahmen mit Animationsszenen. Der Regisseur Henry Selick, der mit «The Nightmare before Christmas» («Schwarze Weihnacht überall») mit Tim Burton berühmt geworden ist, zeigt in diesem Film sein ganzes Talent.
Die Geschichte von James, einem Waisenjungen, der sich seine eigene Pflegefamilie erschafft, berührt die Kinder. Er animiert sie nicht nur, über ihre eigene Situation nachzudenken, sondern diese auch zu relativieren und nach Möglichkeit zu verändern.
James gewinnt im Laufe des Films viel Selbstvertrauen und setzt sich gegen Ende erfolgreich gegen seine bösen Tanten durch. Das stärkt das Selbstvertrauen der Kinder.
Die absurde Geschichte von James und seinem Pfirsich ist aussergewöhnlich und verleitet zum Träumen. Der Film fördert Kreativität und Vorstellungskraft der Kinder.
Diese gelungene Adaptation von Roald Dahls Geschichte erweckt in manchem Kind bestimmt die Lust, das Buch (wieder) zu entdecken.